Victoria Pidusts Arbeit konzentriert sich auf die Wahrnehmung der Realität. Eindrücke, welche überwiegend zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten und doch an einem Punkt existieren, interessieren sie hierbei besonders. Dies ist eine neue, bisher nicht existierende Bedingung. Victoria entdeckt diesen Effekt bei der Erstellung von 3D-Modellen von Objekten oder Personen. Sie dokumentiert kurze Lebensabschnitte eines Motivs aus verschiedenen Blickwinkeln zur fast gleichen Zeit. Mit Modelierungsprogrammen sowie Renderingprogrammen versucht Sie ein visuelles und konzentrierteres Gefühl der Variabilität des Lebens in einem Bild zu erreichen. Sie inkludiert absichtlich Fehler, welcher dem Betrachter Ihrer Arbeit eine Chance geben, eine Instabilität von Objekten oder Menschen in ihr zu sehen.